Zwei völlig unterschiedliche Highlights an einem Tag: am Morgen sind wir zum Hapuna Beach etwa 50km im Norden gefahren, dem grössten weissen Sandstrand auf Hawaii und angeblich einer der schönsten der ganzen USA. Sicherlich ist das Geschmacksache, denn einen einsamen Strand ohne viele Menschen und ohne Bebauung finde ich viel schöner. Aber es hat schon was, wenn man langsam immer tiefer ins warme Wasser kommt und immer nur Sand unter den Füssen hat!
Für den Nachmittag hatten wir dann eine Tour auf den Mauna Kea gebucht; im Nachhinein hätten wir wohl auch mit unserem Jeep bis zur Spitze fahren können; aber so wurden wir fast 300km hin und zurück in einem Van von einem Fahrer auf den Berg gefahren, der unterwegs jede Menge Informationen und Geschichten zu Hawaii erzählt hat.
Und auch wenn wir selbst lange Hose und Fleece-Jacke mitgebracht hatten, waren Parka, Handschuhe und ein heisser Tee ein sehr willkommener Bonus auf dieser Tour. Das Highlight war natürlich der Sonnenuntergang oben auf dem Gipfel, wo mehrere Observatorien die Tatsache nutzen, dass die Wolken gar nicht so hoch kommen!

Ein besonderer Punkt der Tour galt aber auch den Sternen bzw. Planeten: mit zwei richtig großen mitgebrachten Teleskopen (fast 25cm Durchmesser) konnten wir Jupiter, Mars, Saturn und einen Sternenhaufen beobachten, und so weit oben und ohne Lichtverschmutzung war der Sternenhimmel so klar, dass man vor lauter Sternen die Sternbilder kaum noch erkennen konnte.
Am Montag morgen heißt es nun früh aufstehen: wir fahren 2 Stunden bis nach Hilo zum Flughafen und wir wollen Vulkane von oben sehen!