Von der Curio Bay ins Fjordland

Der Campingplatz an der Curio Bay ist einfach spitze: hohe Pflanzen grenzen jeden Stellplatz von den Nachbarn ab und bieten Sichtschutz, auf der einen Seite geht es zum Strand an dem man wohl Hector-Delfine sehen soll (aber keiner ist aufgetaucht), auf der anderen Seite ist der Petrified Forest mit versteinerten Baumstämmen, an dem die Gelbaugen-Pinguine abends an Land gehen und vor Sonnenaufgang wieder ins Meer ziehen. Allerdings haben wir um 8 Uhr keinen mehr sehen können. Gegenüber gab es dann noch einen kleinen Rundgang durch einen Living Forest mit interessanten Bäumen. Und obendrauf begeistert dann noch das Curioscape Cafe mit einem kleinen angegliederten Museum mit schönem Kinosaal.

Durch die vielen Aktivitäten an der Curio Bay sind wir erst spät weitergefahren über den Southern Scenic Highway in Richtung Fjordlands, mit dem 250km entfernten Ziel Te Anau. Noch an der Küste gab es mit dem Slope Point die Gelegenheit, den südlichsten Punkt Neuseelands zu besuchen. An den Bäumen erkennt man gut, was hier für ein Wind herrscht!

Ein kleines Stück weiter gab es mit dem Waipapa Lighthouse noch ein fotogenes Ziel, insbesondere weil sich drei Seelöwen am Strand kleine Kämpfe lieferten.

Und immer wieder gab es jede Menge Schafe:

Nach der langen Fahrt erreichten wir dann gegen 19 Uhr den Lake Te Anau:

In Te Anau haben wir mit dem Lakeview Holiday Park noch einmal einen Campingplatz mit Stromanschluss genutzt, damit wir alle Geräte für die morgige Tour aufladen konnten. Denn es geht jetzt für zwei Tage auf ein Schiff und durch den Doubtful Sound, wo es wahrscheinlich kein Funknetz mehr gibt. Der nächste Bericht kommt dann eventuell erst wieder in drei Tagen.