Sechs Wasserfälle und schwarzer Strand

Nach einem guten Frühstück ging es erst einmal durch den Regen bis zum ersten Wasserfall dieses Tages, dem Seljalandsfoss. Zwar war es hier von oben trocken, aber in der Nähe des Wasserfalls wurde es trotzdem richtig nass! Denn hier kann man auch hinter dem Wasserfall hergehen, was leider außer uns auch viele andere Touristen gemacht haben (bestimmt die Hälfte davon aus Asien).

Einen kleinen Fußweg entfernt lag der Gljúfrabúi Wasserfall, wo man über ein paar Steine im Wasser auch ganz nah heran kam aber ein gutes Foto durch viele Wassertropfen auf der Linse vereitelt wurde.

Nur ein paar Minuten weiter auf der Ringstrasse ging eine kurze Schotterstraße ab zum Irarfoss. Hier gab es nicht nur ein Foto ohne Touristen, sondern auch eine gute Gelegenheit für den Blick von weiter oben mit der Drohne.

Wieder auf der Ringstrasse hatten wir beim Vorbeifahren an einem Haus eine so interessante Dekoration gesehen, dass wir extra noch einmal für ein Foto umgedreht sind 🙂

Die Faxi Bakery war dann eine gute Gelegenheit für eine Stärkung mit leckerer Suppe. Direkt gegenüber war hier 2010 der Eyjafjallajökull Vulkan ausgebrochen, dessen Aschewolke damals sogar den Flugverkehr in Europa lahmgelegt hatte. Vom Vulkan war aber aufgrund der tiefhängenden Wolken nichts zu sehen.

Der nächste berühmte und daher auch wieder sehr touristische Wasserfall war der Skogafoss. Hier hätte man die Drohne gar nicht gebraucht (und darf sie näher am Wasserfall auch gar nicht fliegen), denn man kann hier 465 Treppenstufen zu einer Plattform oben am Fall steigen. Von hier geht ein Weg noch einiges weiter ins Hinterland zu vielen weiteren Fällen, aber wird sind nur bis zum Hestavadsfoss gelaufen und dann umgedreht.

Nicht weit vom Skogafoss entfernt haben wir mit dem Kvernufoss den letzten und schönsten Wasserfall des Tages bewundert: auch hier kann man hinter den Wasserfall gehen, und das Tal ist besonders aus der Sicht der Drohne ein ganz besonderes Fotomotiv.

Nach sechs Wasserfällen wurde es nun Zeit für etwas Abwechslung: ein kurzer Abstecher führte uns zur Dyrholaey Halbinsel und dem dortigen Leuchtturm und Aussichtspunkt, wo der schwarze Strand und der Felsen mit Loch auch bei solch einem trüben Wetter beeindrucken konnte.

Am zweiten Parkplatz (für den man übrigens wieder wie bei den meisten anderen Stopps mit der Parka App eine Gebühr zahlen musste, aber immerhin nur einmal auf Durholaey) gab es nicht nur einen interessanten Steinbogen; hier flog der Schaum der Wellen wie Schnee nach oben. Bei den Wellen auch kein Wunder! Und auch auf dieser Seite konnte man zum schwarzen Reynisfjara Strand hinunterschauen.

Zum Hotel war es dann noch einmal eine Stunde Fahrt durch eine ziemlich eintönige Landschaft, aber da es nun schon dunkel wurde und wieder regnete haben wir nichts verpasst. Anders als erwartet war es gar nicht so einfach (und leider auch sehr teuer), spontan am Tag vorher eine Unterkunft zu buchen. Das Hrifunes Hotel war aber durchaus angenehm mit einer netten Lounge (und Mikrowelle für das Abendessen :-)).