Noch zwei Wasserfälle vor dem Regen

In Island ist es immer sinnvoll, sich den Wetterbericht auf vedur.is anzuschauen, bevor man den nächsten Tag plant. Und da wir gesehen hatten, dass es ab dem Mittag wieder Regen geben sollte, sind wir schon früh nach dem Frühstück losgefahren und haben bei bewölktem Himmel aber noch im Trockenen kurz die letzten Stopps auf der Snæfellsnes Halbinsel besucht. An Ytri Tunga, wo es am Ufer Seelöwen geben sollte, sind wir vorbeigefahren, da wir hier schon wieder fast 7 Euro fürs Parken hätten zahlen sollen. Inzwischen sind wir bei fast 100 Euro für Parkgebühren angekommen, und so langsam reicht das. An den Gerðuberg Klippen, der Ölkelduvatn Mineralquelle und den Landbrotalaug Hot Springs konnten wir kostenlos halten, aber das eigentliche Ziel das wir noch vor dem Regen erreichen wollten waren die zwei direkt nebeneinander liegenden Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss.

Und da es heute längst nicht so windig war wie gestern, durfte auch die Drohne mal wieder nach oben.

Ganz in der Nähe konnten wir noch kurz bei der Deildartunguhver Quelle halten, die kochend heiss ist und direkt daneben vom Krauma Spa genutzt wird. Wenn der Eintritt nicht 53 Euro pro Person kosten würde, wäre das ja eine nette Alternative für den verregneten Nachmittag gewesen.

Stattdessen sind wir aber durch den Regen und den 5770m langen Hvalfjörður Tunnel nach Reykjavik gefahren. Hier ging es erst steil nach unten bis auf 165 Meter unter der Wasseroberfläche und dann wieder steil nach oben.

Für die letzte Übernachtung (vor der Nacht im Flieger) haben wir uns im Hotel Muli die Junior Suite gegönnt und noch nicht einmal mehr bezahlt als in weit weniger komfortablen Unterkünften an der Ringstraße (und Frühstück inklusive ist auch immer viel wert). Hier konnten wir den Rest des Nachmittags gut eine Pause einlegen und warten dass der Regen aufhörte.

In der Regenpause um 18 Uhr sind wir dann in die Stadt gefahren (und haben in Zone P3 kostenlos geparkt). Für einen Spaziergang zur Hallgrimskirkja und durch die Laugavegur Fussgängerzone hat’s gereicht, und eine leckere und gar nicht mal so teure Pizza haben wir uns auch gegönnt.