Das besondere Abendessen am Tag zuvor war sicher auch den Stop in Hamburg wert, aber der eigentliche Grund war natürlich das Miniatur Wunderland. Ich hatte online schon ein Ticket für den Einlass um 8:00 gebucht, und um 7:56 war ich drin :-).
Mit dem Lime-Elektroscooter ging das vom Stellplatz auch schnell und mit einer Portion Extra-Spass, aber bei 4,50€ für die nicht mal 15 Minuten Fahrt bleibt das eher ein Touristen-Spielzeug als auf Dauer eine sinnvolle Alternative zu Fahrrad oder S-/U-Bahn zu sein.

Wie immer ging die Zeit beim (Wieder)-Entdecken der vielen kleinen Details viel zu schnell vorbei, und erst nach 2 Stunden war ich in Italien angekommen, das erst nach meinem letzten Besuch 2015 fertiggestellt wurde.











Als dann eine Durchsage kam, dass noch ein Platz für die Führung „Hinter den Kulissen“ frei war, habe ich die Chance genutzt, mir diese interessante Tour nach 2011 noch einmal anzuschauen. Dazu gehören eben nicht nur die Schattenbahnhöfe und die Technik, sondern eben auch Details die von vorne gar nicht zu sehen sind. Und mit dem Vulkanausbruch in Italien gab es auch was Neues zu sehen.









Nach viereinhalb Stunden war es dann aber an der Zeit, zurück zum Wohnmobil zu gehen, diesmal aber zu Fuss. Dabei gab es durchaus interessante Motive direkt in der Mitte Hamburgs.


Auf dem Weg in die Lüneburger Heide wurde das Wetter aber noch ungemütlicher mit wolkenverhangenem Himmel und Nieselregen, so dass als Alternative ein vermeintlicher Herausforderer des Miniatur-Wunderlands besucht wurde: die Modellbau-Welten in Bispingen. Allerdings war der erste Eindruck ernüchternd: auch wenn die gesamte Anlage recht groß ist, was aber im wesentlichen durch das Format bestimmt wird (Spur G im Maßstab 1:22,5 statt H0 mit 1:87 in Hamburg), liegen doch Welten dazwischen, besonders was die Detailverliebtheit und realistische Darstellung angeht. Einen Personenzug mit einer deutschen Güterzuglok durch Italien zu schieben geht ja gar nicht!
Beim weiteren Rundgang gab es aber dann doch recht nett gestaltete Anlagenteile zu sehen, wo auch im Ansatz mal interessante Details zu sehen waren.







Als Alternative zum Rumsitzen im Wohnmobil war das sicherlich interessant, aber da ist noch jede Menge Luft nach oben und an das MiWuLa kommen die Modellbau-Welten niemals ran.
Für die Übernachtung haben wir erneut einen einfachen Parkplatz in Oberhaverbeck ausgesucht, wo es zwar noch viel Platz aber keinen freien Stecker für den Strom mehr gab. Mal sehen, ob wir autark genug sind und mit Batterie und Gas durch die Nacht kommen!